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    <title>Junge Union Kreisverband Peine</title>
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    <dc:publisher>Junge Union Kreisverband Peine</dc:publisher>
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    <title>Junge Union fordert Testkaeufer auch in Peine</title>
    <description>Peine. Die Junge Union (JU) Kreisverband Peine sieht sich durch die j&amp;uuml;ngste Bewertung des Einsatzes jugendlicher Testk&amp;auml;ufer durch das Nieders&amp;auml;chsische Innenministerium in ihrer Auffassung zu dieser Frage best&amp;auml;rkt. Die CDU-Jugendorganisation spricht sich f&amp;uuml;r eine Ausweitung des Modells auf Peine aus, um effektiv gegen den unrechtm&amp;auml;&amp;szlig;igen Alkoholverkauf an Minderj&amp;auml;hrige vorgehen zu k&amp;ouml;nnen. Der JU-Kreisvorsitzende Thorge Karnick erkl&amp;auml;rt hierzu: &amp;bdquo;Die Junge Union k&amp;auml;mpft seit langem f&amp;uuml;r den Einsatz jugendlicher Testk&amp;auml;ufer, um dem exzessiven Alkoholkonsum unter Jugendlichen Herr zu werden.&amp;ldquo; </description>
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    <title>Nachgefragt bei Philipp Reinhardt</title>
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    <title>Die Jugend hat Heimweh nach der Zukunft – und geht in die Politik</title>
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Gro&amp;szlig;ansicht&amp;nbsp;

Gro&amp;szlig;ansicht&amp;nbsp;

PEINE. Die Jugend ist politisch nicht interessiert &amp;ndash; so will es das Klischee. In Peine beweisen die Mitglieder der Nachwuchsorganisationen der gro&amp;szlig;en Parteien das Gegenteil und engagieren sich f&amp;uuml;r ihre Kandidaten im Wahlkampf.
Man sieht es schon am Aufdruck auf den T-Shirts &amp;ndash; diese beiden Jungs geh&amp;ouml;ren zur Jungen Union (JU). Thorge Karnick und Hannes Beims sitzen ihn ihren B&amp;uuml;ro in der CDU-Zentrale in der Kantstra&amp;szlig;e und feixen. Schlie&amp;szlig;lich ist der Termin mit den beiden eher zustande gekommen als der mit der Konkurrenz von der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD, kurz Jusos. &amp;quot;Die Sticheleien sind wichtig, um sich zu distanzieren&amp;quot;, meint Thorge. Dann gibt er zu, dass er auch dort mal vorbei geguckt hat, als er sich f&amp;uuml;r Politik zu interessieren begann.
Inhaltlich aufgehoben habe er sich dann aber doch bei der JU gef&amp;uuml;hlt. &amp;quot;Wir sind auch aktiver&amp;quot;, meint der 20-J&amp;auml;hrige.
Die Jusos gehen darauf gar nicht ein. Zu sechst sind sie beim Termin mit der Presse im Egon-Bahr-Haus erschienen, und pr&amp;auml;sentieren dabei gleich drei neue Mitglieder. Julius Schneider etwa ist erst vor eineinhalb Monaten beigetreten. Er meint: &amp;quot;Man meckert ja immer ganz gerne, aber wenn man nicht selbst aktiv wird, ist man eigentlich gar nicht in der Position daf&amp;uuml;r.&amp;quot; Nun unterst&amp;uuml;tzt der 16-J&amp;auml;hrige Hubertus Heil bei einem Wahlkampf, an dessen Ende er noch gar nicht stimmberechtigt ist.
Sein Kollege Matthias St&amp;uuml;tzer, der schon seit vier Jahren bei den Jusos aktiv ist, meint: &amp;quot;Alles ist besser, als nichts zu tun.&amp;quot;
Eine Einstellung, die die Mitglieder der beiden politischen Jugendorganisationen vereint: Sie wollen mitbestimmen. &amp;quot;Hier kann man etwas bewegen&amp;quot;, sagt Bastian Hielscher von den Jusos. Hannes Beims von der JU meint: &amp;quot;Das ist unsere M&amp;ouml;glichkeit, sich einzumischen und die Interessen der Jugend zu vertreten.&amp;quot;
Engagement, politisches Bewusstsein und die Bereitschaft, viel Freizeit gerade jetzt vor der Wahl zu opfern, haben sie gemeinsam. Die Trennung verl&amp;auml;uft inhaltlich. Vermeindlich.
Hannes und Thorge von der JU sprechen von M&amp;ouml;glichkeiten der Wirtschaftsf&amp;ouml;rderung durch Eigenheimbau, aber auch von der Notwendigkeit, Ausbildungspl&amp;auml;tze zu schaffen und zu erhalten. &amp;quot;Wir denken langfristig und deutschlandweit&amp;quot;, meint Hannes. Alle staatlichen Investitionen m&amp;uuml;ssten sie sp&amp;auml;ter ausbaden &amp;ndash; &amp;quot;Da muss man genau gucken, wo es sich lohnt.&amp;quot;
Juso Matthias formuliert es so: &amp;quot;Wir brauchen ein Bewusstsein f&amp;uuml;r Nachhaltigkeit.&amp;quot; Einer der inhaltlichen Schwerpunkte seien bessere Chancen in der Aus- und Weiterbildung; eine Ausbildungsplatzumlage sei etwa eines ihrer Ziele.
Im Wahlkampf werden alle sich f&amp;uuml;r ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten auf die Stra&amp;szlig;e stellen, Flyer verteilen, Leute ansprechen und Aktionen extra f&amp;uuml;r Jugendliche organisieren. &amp;quot;Der direkte Draht zu Ewa Klamt ist da&amp;quot;, sagt Hannes von der JU. &amp;quot;Hubi ist ja selbst gerade erst aus dem Juso-Alter heraus&amp;quot;, meint Bastian von den Jusos.
Nichts erscheint entfernter als Politikverdrossenheit, wenn man mit diesen Nachwuchspolitikern spricht. Sie lesen die Zeitung, sehen politische Magazine und k&amp;ouml;nnen &amp;uuml;ber die Vor- und Nachteile der Abwrackpr&amp;auml;mie diskutieren. Sie setzen sich ein, sie machen Wahlkampf, und sie glauben an den Sieg ihrer Partei.
Bastian sagt: &amp;quot;Wir in Peine sind nicht ganz so links wie andere Jungsozialisten in Deutschland.&amp;quot; Thorge meint: &amp;quot;Wir von der JU Peine sind sozial und gr&amp;uuml;n.&amp;quot; Gemeinsam sind sie von einer gro&amp;szlig;en Koalition nicht gerade &amp;uuml;berzeugt.
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    <dc:subject>Die Jugend hat Heimweh nach der Zukunft – und geht in die Politik</dc:subject>
    <dc:creator>Junge Union Kreisverband Peine &lt;reinhardt94@googlemail.com&gt;</dc:creator>
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